Epoche
Sturm und Drang
Deutsche Literaturbewegung der 1770er Jahre, die Gefühl, Genie und Rebellion gegen gesellschaftliche Konventionen feierte.
Definition
Der Sturm und Drang war eine kurze, aber einflussreiche deutsche Literaturbewegung der 1770er Jahre, die sich als Gegenbewegung zur nüchternen Vernunftgläubigkeit der Aufklärung verstand. Im Zentrum standen Gefühl, individuelle Genialität, jugendlicher Rebellionsgeist und die Ablehnung starrer gesellschaftlicher und höfischer Konventionen.
Die Bewegung, benannt nach einem gleichnamigen Drama von Friedrich Maximilian Klinger, prägte vor allem den jungen Goethe und Schiller, bevor beide später zur Weimarer Klassik fanden.
Beispiele aus der Weltliteratur
Goethes Die Leiden des jungen Werther und Schillers Die Räuber gelten als die beiden prägendsten Werke des Sturm und Drang.
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