Versform / Gedichtform
Ode
Feierliche, mehrstrophige Gedichtform in erhabenem Ton zur Besingung großer Ideale oder Themen.
Definition
Die Ode ist eine feierliche, oft mehrstrophige Gedichtform in erhabenem Ton, die ein erhabenes Thema – etwa Natur, Freundschaft, Freiheit oder große Ideale – in gehobener Sprache besingt. Sie orientiert sich formal häufig an antiken griechischen und römischen Vorbildern.
Odendichtung war besonders in der Klassik und im Sturm und Drang eine bevorzugte Form, um große philosophische oder gesellschaftliche Ideale zu verherrlichen.
Beispiele aus der Weltliteratur
Odenhafte, feierliche Töne finden sich in vielen Gedichten der Klassik, etwa in Schillers philosophisch-hymnischer Lyrik.
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